Montag, 21. November 2016

DIY-Rezept | Kräppelchen wie vom Weihnachtsmarkt

Diese Woche geht's in vielen deutschen Städten wieder los - die Weihnachtsmärkte eröffnen. Wer sich gar nicht so gern in die Menschenmassen begibt oder sowieso nur wegen der Fressalien hingeht, der kann sich den Weihnachtsmarkt auch einfach auf's heimische Sofa holen. Ich zeig' euch, wie ihr frische Kräppelchen wie vom Weihnachtsmarkt selbst machen könnt.


Ich liiiiebe Selbermachen! Deswegen war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich mal wieder Kräppelchen backe. Solange man sich mit dem Hefeteig gut stellt, ist es auch gar nicht so schwer, ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Los geht's!

Was ihr braucht:

  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe (trocken oder frisch, ist egal)
  • 250 ml Milch
  • 5 EL Zucker
  • 1 TL Öl
  • ggf. Zimt
  • Fett zum Frittieren

Achtet darauf, dass alle Zutaten etwa die gleiche Temperatur haben. Ihr könnt die Milch natürlich auch im Topf oder der Mikrowelle erwärmen, aber passt auf, dass sie nicht zu heiß wird, sonst kommt euer Teig am Ende nicht hoch. Rührt den Zucker, das Öl und die Hefe in der warmen Milch an und gießt das Gemisch dann zu dem Mehl. Ich habe noch Zimt an den Teig gegeben. Ich liiiebe einfach Zimt im Essen. Jetzt müsst ihr den Teig kräftig kneten bis er nicht mehr klebt und schön geschmeidig ist. Lasst den Teig in der Schüssel, bedeckt ihn und stellt das Ganze für 60 bis 70 Minuten an einen warmen Ort. 


Wenn der Hefeteig richtig schön aufgegangen ist, kann es endlich losgehen mit dem spannenden Teil. Rollt den Kräppelchenteig auf einer bemehlten Fläche etwa 2mm dünn aus und schneidet ihn in circa 2cm x 2cm Quadrate.


Eeeeeeendlich können die Teigstücke ihrer wahren Bestimmung nachkommen und in der heißen Friteuse oder in einem Topf mit heißem Öl zu goldgelben Kräppelchen werden. Dreht sie gegebenenfalls mit einer Gabel einzeln um, damit sie gleichmäßig braun werden.


Ich hab die Kräppelchen noch auf Küchenpapier abtropfen lassen und dann gleich mit Puderzucker bestäubt. Esst sie am besten gleich warm, so schmecken sie am besten!


Wenn ihr euch  stilecht auch ein paar Tütchen basteln wollt, dann schaut mal hier. Das dauert keine 2 Minuten und bringt den Weihnachtsmarkt-Flair noch viel besser rüber.


Und weil ich der totale Weihnachtsfreak bin und super gern für Weihnachten alles mögliche selber mache, werdet ihr in nächster Zeit mehr DIYs von mir bekommen. Jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß beim Nachmachen der Kräppelchen, Schmalzgebäcke oder Mutzen - wie heißen die süßen Teile eigentlich bei euch?

Liebe Grüße

Caro

Kommentare:

  1. Sieht super aus! Die Dinger kenne ich als Muzen und gar nicht vom Weihnachtsmarkt, sondern von Karneval. Aber hauptsache lecker :)

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  2. Karneval wird bei uns gar nicht so gefeiert und wenn dann ist man da eher Pfannuchen, also Berliner. Aber Kräppelchen oder Mutzen gibt's bei uns auch oft auf so kleinen Volksfesten und Rummel etc. Sind auf jeden Fall oberlecker :D

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Ich freue mich über eure Meinungen, Erfahrungen und konstruktive Kritik☺